Laufende Hilfsprojekte

Münsterschwarzacher Hilfsprojekt/ Ein Gesundheitszentrum für 40.000 Menschen

Bereits im Jahr 2014 hatte die Abtei Ndanda eine Missionsstation in Avasi im Norden Mosambiks eröffnet. Jetzt ist für die Benediktiner die Zeit für den zweiten Schritt gekommen, nämlich den Bau eines Gesundheitszentrums. "Für die Menschen, die zwischen Mocimboa und Mueda leben, ist das sehr wichtig, denn Avasi liegt mehr als 40 Kilometer vom nächsten Krankenhaus entfernt. Und auch das ist extrem schlecht ausgestattet, überall fehlt es an qualifiziertem Personal und Medikamenten", schildert Pater Christian Temu die Lage.

Die größte Herausforderung liegt in der Betreuung von Schwangeren, Müttern und Kindern. Die Sterblichkeit von Kindern und Müttern ist sehr hoch. Um die hohe Zahl der Kinder, die vor dem fünften Geburtstag sterben, zu verringern, will man eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung für Säuglinge und Kleinkinder leisten. Tödliche Krankheiten wie Malaria sollen geheilt, verhindert und reduziert werden. Weitere Aufgabenfelder sind Impfungen, Familienplanungsmethoden, Altenpflege und Palliativmedizin.

Rund 40.000 Menschen leben im Umfeld des neuen Klosters Avasi in Mosambik. Für sie soll so schnell wie möglich ein Gesundheitszentrum entstehen, das wenigstens eine Grundversorgung sicherstellt. Konkret soll zunächst das Health Center mit Behandlungsraum, Kreiß-Saal, Labor, Arbeitsraum, Stationen, Büros, Teeraum, Lager und Sanitäranlagen entstehen. Sobald dieser Bau voll ausgestattet und arbeitsfähig ist, geht es an ein Personal-Wohngebäude mit zwei Drei-Zimmer-Appartements.

Die größte Hürde auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts ist das Geld. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baukosten in Mosambik außergewöhnlich hoch sind. "Für ein Haus, dessen Errichtung in Tansania 100.000 Euro kosten würde, benötigt man in Mosambik das Dreifache", erläutert Pater Christian. Nach längerem Suchen haben die Benediktiner nun einen Unternehmer gefunden, der den Bau des Health Center für etwa 400.000 Euro errichtet. Das Personalgebäude schlägt mit nochmals 120.000 Euro zu Buche. Hinzu kommen Möbel und medizinische Geräte für rund 90.000 Euro, so dass die Gesamtkosten bei etwa 610.000 Euro liegen.

Trotz des für afrikanische Verhältnisse enormen Betrags ist Pater Christian Temu zuversichtlich, noch in diesem Sommer starten zu können. "Wir vertrauen auf die Unterstützung durch unsere Freunde und Wohltäter", sagt er und verspricht: "Sobald wir das Geld zusammen haben, beginnen wir. Denn diese Menschen brauchen uns, und wir sind bereit zu helfen."

Von Anja Legge

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